Wir haben in den letzten Jahren alle unsere städtischen Grundschulen und die Mittelschule – also alle Schulen, für die wir als Stadt finanziell zuständig sind - grundlegend saniert. Die Sanierung der Grundschule in der Altstadt als letztes Schulhaus wird im Jahr 2026 abgeschlossen, den Erweiterungsbau der Hans-Kammerer-Schule in der Neustadt konnten wir 2024 eröffnen. Dort planen wir derzeit eine weitere Schulturnhalle, da die Kapazitäten der bestehenden Hallen nicht mehr ausreichen und gerade auch für die Ganztagesangebote dringend benötigt werden. Für die immer mehr zunehmende Ganztagesbetreuung sind wir im übrigen in allen Schulhäusern gut aufgestellt, genauso wie bei der Digitalisierung.
Kindertagesstätten mit Kindergarten und Krippe gehören zur Bildung dazu. Wir haben genügend Plätze und sehr gute Einrichtungen. Das Gebäude der KiTa ZULF ist sanierungsbedürftig. Wenn wir wieder finanziellen Spielraum haben, werden wir diese Sanierung angehen.
Die Realschule ist mir in Burghausen besonders wichtig. Die Stadt ist dabei für die Finanzierung und den Unterhalt nicht zuständig, dies ist Aufgabe der Maria-Ward-Schulstiftung oder alternativ, wenn es eine staatliche Schule wäre, des Landkreises. Mir ist es wichtig, dass die Schule in der Altstadt bleibt, dass die Räume so saniert werden, dass dort ein guter Unterricht in geeigneten Klassenzimmern und Fachklassen stattfindet. Deshalb möchte ich Wege finden, wie die Stadt hier unterstützen und sich beteiligen kann, auch wenn die finanziellen Mittel knapp sind. Eine Möglichkeit kann dabei ein Neubau in der Zaglau sein – über den Parkplatz gebaut, so dass dort weiter geparkt werden kann und sich darüber ein moderner Schulbau befindet. Ein Teil der Schule könnte dann dort, durchaus in Kooperation mit dem Gymnasium untergebracht sein, der andere Teil wäre nach wie vor am Stadtplatz.
