Die Altstadt ist ein besonderer Ort, an dem viele Interessen miteinander in Einklang zu bringen sind: die Anliegen der Bewohner, der Gastronomie, des Tourismus, des Einzelhandels. Dies ist nicht einfach, sondern zwingt dazu, Kompromisse zu schließen. Ich möchte die Aufenthaltsqualität in der Altstadt verbessern und dazu den Stadtplatz neu gestalten – mehr Schatten, mehr Bäume, Barrierefreiheit, eine neue Aufteilung der Flächen stelle ich mir vor. Dabei spielt der Verkehr natürlich eine große Rolle. Durchgangsverkehr durch die Altstadt deutlich zu reduzieren halte ich für notwendig und mit der Frage nach der richtigen Anzahl der Parkplätze müssen wir uns intensiv beschäftigen. Dabei ist mir vollkommen klar, dass genügend Parkplätze notwendig sind, aber dennoch muss bei einer Neugestaltung untersucht werden, dass an der Oberfläche Parkplätze nicht völlig verschwinden, aber überlegt wird, wo und in welcher Anzahl sie benötigt werden.
Ich bekenne mich klar zur Realschule in der Altstadt – bei dem Punkt „Bildung“ habe ich meinen Weg dabei geschildert.
Bei der Ansiedlung von Handel und Gastronomie in der Altstadt haben wir immer unterstützt durch Anmietung oder Kauf von Flächen, durch Darlehen, durch Beratung. Dies führen wir selbstverständlich fort – in den Grüben, am Stadtplatz, in der Altstadt.
Bei den Themen PV Anlagen und Heizung der Gebäude müssen wir gute Lösungen finden, die die Schönheit der Altstadt erhalten und gleichzeitig moderne Technik nicht ausschließen. Die Eignung der Altstadt für eine Fernwärmeversorgung wird derzeit untersucht und bei PV Anlagen müssen wir im Einzelfall entscheiden.
Ich bin froh, dass die Technische Universität München, die TUM, das ehemalige Kloster in Raitenhaslach so intensiv und gut nutzt. Diese Partnerschaft wird langfristig fortgesetzt. Ein Konzept für die Nutzung der noch leerstehenden Räume im Klosterareal ist mit allen Akteuren dort gemeinsam zu entwickeln.
Die langfristige Sicherung von Schule und Kindergarten dort sind für mich selbstverständlich. Dennoch bin ich bei der Entwicklung des letzten Abschnitts des Scheuerhoffelds zurückhaltend. Hier müssen wir in Ruhe ein Konzept entwickeln, das bezüglich Wohnformen, Mobilität und Energienutzung zukunftsweisend ist.
